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Arbeitslosenverband Brandenburg (ALV)


    
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PRESSEMITTEILUNG

823.500 € Förderung für 14 Tafel-Angebote des Arbeitslosenverband Deutschland Landesverband Brandenburg e. V. übergeben

BRANDENBURG. Bei der heutigen offiziellen Fördermittelübergabe der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE konnte sich der gemeinnützige Arbeitslosenverband Deutschland Landesverband Brandenburg e. V. über mehr als 823.000 Euro freuen. Dem Träger wird durch die einmalige Zuwendung ermöglicht, seine Tafel-Angebote in Forst, Großräschen, Luckenwalde, Neuruppin, Königs Wusterhausen, Oranienburg, Senftenberg, Stausberg, Zehdenick, Zossen, Jüterbog, Bad Belzig, Bad Liebenwerda & Herzberg (Elster) individuell zu stärken. Für die Sonderförderungen durch die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE muss der Arbeitslosenverband Deutschland Landesverband Brandenburg e. V. keinerlei Eigenmittel als Kofinanzierung aufbringen. Die Bereitstellung von Eigenmitteln ist für die Tafel-Angebote eine oftmals schier unüberwindbare Hürde. Für Deutschlands traditionsreichste Soziallotterie ist die Unterstützung der Tafeln eine Herzensangelegenheit. So können u. a. 10 neue, dringend benötigte Kleintransporter angeschafft, ein Energiekostenzuschuss für fast jede Tafel bereitgestellt, anteilige Personalkosten abgedeckt und auch Investitionsmittel z.B. für die Anschaffung energiesparender Kühltechnik ausgeschüttet werden.

Brandenburg


Foto: brandenburg.jpg
BU: Fördermittelübergabe der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE an den Arbeitslosenverband Deutschland Landesverband Brandenburg e.V.– v.l.n.r.: Kai Noack, stellvertretender ehrenamtlicher Vorsitzender des Tafel Deutschland e.V.; Inga-Karina Ackermann, Arbeitslosenverband Deutschland Landesverband Brandenburg e.V. und Stephan Masch, Repräsentant der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE

Alle Rechte am Foto bei einer Veröffentlichung frei bei Nennung der Quelle: Nils Detering 

Fortsetzung der Pressemitteilung:



Armut ORBIT Claim V1
Liebe Mitglieder,
Liebe Beschäftigte und Ehrenamtliche,

das Bundesministerium für Arbeit und Soziales lädt im Rahmen der Erstellung des 7. Armuts- und Reichtumsberichts zu einem breiten Beteiligungsprozess ein. Hierzu geben wir die Einladung des Ministeriums weiter und bitten Euch/Sie um Unterstützung! „In ihrem Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien vorgenommen, bei der Erstellung des Siebten Armuts- und Reichtumsberichts (7.ARB) Menschen mit Armutserfahrung stärker miteinzubeziehen. Über einen Beteiligungsprozess sollen die Sichtweisen und Erfahrungen von Menschen mit Armutserfahrungen in den 7. ARB einfließen. Mit der Durchführung des Beteiligungsprozesses hat das BMAS das Organisationsberatungsinstitut Thüringen – ORBIT e.V. beauftragt. Da die Beteiligung von Menschen mit Armutserfahrungen mit verschiedenen Herausforderungen verbunden ist, sollen mehrere aufeinander aufbauende Beteiligungsformate genutzt werden. (…) Wie von Bundesminister Hubertus Heil (…)  bereits geäußert, bitten wir daher um Unterstützung für den Beteiligungsprozess, der unter dem Motto „Armut?! - Das geht uns alle an!“ gestartet ist.

Ziel sollte es sein, den Prozess bekannt zu machen und möglichst viele Menschen mit Armutserfahrung einzubinden.

  • Auf der Website www.armut-das-geht-uns-alle-an.de sind alle Unterstützungsmöglichkeiten gelistet.
  • Unter dem Hashtag #armutgehtunsallean kann man in den sozialen Medien Teil des Beteiligungsprozesses werden. Folgen Sie den Kanälen des Beteiligungsprozesses (auf Instagram, Facebook und Twitter), teilen diese und machen Sie dadurch auf diese Beteiligungsmöglichkeit aufmerksam. 
  • Laden Sie Menschen mit Armutserfahrungen direkt ein, an der Online-Beteiligung mitzumachen und unterstützen Sie Menschen, denen einen solche Beteiligungsform schwerfällt.
  • Nutzen Sie die Plakatvorlagen für Ihre Einrichtung aus (https://armut-das-geht-uns-alle-an.de/downloads)
    Unter diesem Link finden Sie auch noch mehr Motive und Materialien für die Begleitung der Kampagne.

Mit freundlichen Grüßen
Inga-K. Ackermann


Gemeinsamer Appell des Ratschlags Kinderarmut – Juni 2023

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Haltung zeigen
gegenüber
Kindern, Jugendlichen und Familien:
Menschen in Armutslagen vorurteilsfrei begegnen!
Über Kinder- und Jugendarmut in Deutschland, ihre Ursachen, Auswirkungen und Vermeidung wird seit vielen Jahren diskutiert. Mehr als jedes fünfte Kind und jede*r vierte junge Erwachsene gelten in Deutschland als armutsgefährdet. Insbesondere Eltern mit drei oder mehr Kindern und Alleinerziehende sind besonders häufig von Armutsrisiken betroffen. Viele Menschen sind trotz Erwerbsarbeit auf den ergänzenden Bezug von Sozialleistungen angewiesen. Die Armut der Eltern setzt sich bei den Kindern fort. Armut von Kindern hat viele Gesichter: Sie müssen auf vieles verzichten, was für andere Gleichaltrige selbstverständlich ist. Sie haben häufiger gesundheitliche Probleme und schlechtere Bildungschancen, fühlen sich ausgegrenzt und beschämt.
Wir fordern, die Ursachen von Armut vorurteilsfrei in den Blick zu nehmen, um Kinderarmut nachhaltig zu bekämpfen!
Betroffene Familien kämpfen mit schlechten Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt wie niedrigen Löhnen und prekären Beschäftigungsverhältnissen. Dazu kommt eine oft mangelhafte Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine Kinderbetreuung, die tatsächliche Bedarfe nicht abdeckt. Lebensereignisse wie Arbeitslosigkeit, Trennung, Krankheit, Migration und Flucht steigern das Armutsrisiko erheblich. Die Konsequenz: Nicht jedes Kind startet mit den gleichen Grundvoraussetzungen ins Leben – die Chancen sind extrem ungleich verteilt. Statistisch betrachtet überdauert Armut in Deutschland aktuell sechs Generationen. Das heißt umgekehrt, dass trotz größter eigener Bemühungen fünf Generationen aus eigener Kraft nicht den Aufstieg in die Mitte der Gesellschaft schaffen.
Armut ist kein individuelles Versagen, sondern ein strukturelles Problem!
In der aktuellen Diskussion um eine Kindergrundsicherung nehmen wir die von manchen Medien und politischen Entscheidungsträger*innen gezeichneten Bilder von Misstrauen als
höchst problematisch wahr. Vorurteile gegenüber einkommensarmen Eltern, sie würden die für ihre Kinder gedachten Geldleistungen für Alkohol, Tabak und elektronische Konsumgüter zweckentfremden, sind schlicht falsch. Sie verzerren den Blick auf die tatsächlichen Belastungen in prekären Lebenslagen sowie die gravierenden Folgen von Armut. Studien für Deutschland belegen dahingegen, dass Eltern aus einkommensschwachen Familien eher bei sich selbst als bei ihren Kindern sparen und in Relation zum verfügbaren Einkommen genauso viel Geld für die Bildung ihrer Kinder verwenden wie einkommensstärkere Eltern.
Es sind diese stigmatisierenden Denkweisen, falschen Armutsbilder und irreführenden Informationen, die dringend notwendige politische Reformen und Lösungen verhindern.
Von Armut betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Familien brauchen Solidarität, Wertschätzung, Unterstützung und Chancengerechtigkeit.
Sie brauchen eine echte Kindergrundsicherung, die ihnen Hand in Hand mit einer gut ausgebauten und verlässlich finanzierten Infrastruktur faire Teilhabechancen und allen ein gutes Aufwachsen ermöglicht.

Den Appell haben unterzeichnet:




Rückblick

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